Ihr erster Schritt zu uns
Vielleicht überlegen Sie schon länger, sich Unterstützung zu holen, zum Beispiel psychosoziale Hilfe in Eimsbüttel zu suchen, oder Sie befinden sich in einer akuten Situation, in der Sie nicht mehr weiterwissen. Egal an welchem Punkt Sie stehen: Der Weg zur PST Hamburg ist unkompliziert. Wir lassen Sie mit den formalen Hürden nicht allein.

Unsere Aufnahme ist darauf ausgerichtet, Ihnen Orientierung zu geben. In einem vertraulichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Hilfe bei psychischen Erkrankungen für Sie die richtige ist und wie wir Sie bestmöglich unterstützen können – ob Sie aus Eimsbüttel oder einem anderen Hamburger Stadtteil anfragen.
Das Erstgespräch: Unverbindlich und in kooperativer Zusammenarbeit
Der erste Kontakt dient dem Kennenlernen. Sie verpflichten sich zu nichts. Wir möchten verstehen, was Sie brauchen und Ihnen erklären, wie wir arbeiten – zum Beispiel als Ihre Beratungsstelle Altona psychische Gesundheit oder für die umliegenden Viertel.

Kein Druck: Sie müssen nicht sofort entscheiden. Nehmen Sie die Informationen mit nach Hause und überlegen Sie in Ruhe.
Diskretion: Auf Wunsch kann das Erstgespräch anonym erfolgen. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen, wenn Sie sich nur informieren möchten.
Barrierefreiheit: Unsere Räume sind gut erreichbar. Sollten Sie nicht zu uns kommen können, finden wir eine andere Lösung.
So erreichen Sie unsere Aufnahme
Wir sind persönlich für Sie da – sowohl für Nachfragen zur psychosozialen Hilfe in Eimsbüttel als auch für Anliegen in Altona oder anderen Bezirken.
Sprechzeiten der Aufnahme
Montag
10.00 — 12.00
Dienstag
15.00 — 17.00
Donnerstag
10.00 — 12.00
Kontakt
Telefon: 040 432 82 44 960
E-Mail: aufnahme@psthamburg.de
Gerne können Sie auch unser Rückruf-Formular nutzen.

Der Weg zur Unterstützung: Schritt für Schritt
Viele Menschen schrecken vor dem „Papierkram“ zurück. Das verstehen wir gut. Deshalb unterstützen wir Sie aktiv bei der Antragstellung für die psychosoziale Betreuung – egal, ob Sie in Eimsbüttel, Altona oder einem anderen Hamburger Bezirk leben.
Hier ist der typische Ablauf:
1
Kontaktaufnahme
Sie rufen uns an oder schreiben uns – gerne auch mit dem Hinweis, dass Sie psychosoziale Hilfe in Eimsbüttel oder eine Beratungsstelle Altona psychische Gesundheit suchen. Wir vereinbaren einen zeitnahen Termin für ein persönliches Gespräch.
2
Klärung des Bedarfs
Im Gespräch schauen wir gemeinsam: Was belastet Sie aktuell? Welche Ziele haben Sie? Passt unser Angebot der Assistenz in der Sozialpsychiatrie (ASP) oder eine unserer besonderen Wohnformen zu Ihnen?
3
Antragstellung beim Fachamt
Um die Kostenübernahme für die Betreuung zu klären, muss ein Antrag auf Eingliederungshilfe gestellt werden.
- Keine Sorge: Wir helfen Ihnen beim Ausfüllen der Formulare.
- Wir besprechen, welche Unterlagen (z. B. ärztliche Berichte) benötigt werden.
- Wir bereiten Sie auf mögliche Termine beim Fachamt oder beim medizinischen Dienst vor.
4
Gesamtplankonferenz
Das Fachamt lädt oft zu einem Gespräch ein (Gesamtplankonferenz), um den Hilfebedarf offiziell festzustellen. Hier haben Sie das Recht, Ihre Wünsche zu äußern – zum Beispiel, dass Sie explizit von der PST Hamburg betreut werden möchten.
5
Start der Betreuung
Sobald die Bewilligung vorliegt (und oft auch schon vor dem schriftlichen Bescheid), planen wir den Start. Sie lernen Ihre feste Bezugsperson kennen und wir beginnen gemeinsam die Zusammenarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Das Gespräch ist unverbindlich und auf Wunsch anonym. Sie müssen Ihren Namen nicht angeben.
Die Assistenz in der Sozialpsychiatrie (ASP) können Sie wahrnehmen, wenn eine diagnostizierte psychische Erkrankung vorliegt. Die qualifizierte Assistenz in besonderen Wohnformen richtet sich an Menschen mit Doppeldiagnose, komplexen psychiatrischen Hilfebedarfen und in der forensischen Nachsorge. In dem Gespräch können wir die Frage individuell beantworten.
- Stellen Sie einen Antrag auf Eingliederungshilfe beim Fachamt Eingliederungshilfe. Der Antrag kann formlos erfolgen. (Einen Beispielantrag finden Sie unter den weiteren Downloads)
- Bei einer Neubeantragung der Eingliederungshilfe kann es sein, dass Sie auf die Zugehörigkeit zum Personenkreis von Menschen mit Behinderung (SGB IX §113) überprüft werden. Für diese Begutachtung werden Sie ggf. zu einem Gespräch bei einem Arzt des medizinischen Dienstes des Fachamts für Eingliederungshilfe eingeladen. Beim Fachamt erhalten Sie hierfür ein Formular zur Entbindung von der Schweigepflicht.
- Das Fachamt Eingliederungshilfe wird Sie zu einer Gesamtplankonferenz eingeladen, bei dem geklärt werden soll, welche Unterstützung Sie benötigen und welche Hilfen passend für Sie sind. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Wünsche und Vorstellungen, bezogen auf das Betreuungsangebot, einzubringen (z. B. Sozialpsychiatrische Leistungen durch die PST gGmbH).
- Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid über die Hilfemaßnahme. Wichtig: Bitte reichen Sie eine Kopie dieses Bescheids umgehend an die PST gGmbH weiter.
Wir unterstützen Sie dabei.
Ja, oft rufen Angehörige, Freund:innen oder gesetzliche Betreuer:innen bei uns an. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten, weisen aber darauf hin, dass die betroffene Person der Unterstützung zustimmen muss. Hilfe funktioniert am besten auf Basis von Freiwilligkeit.
Rückruf-Formular
Möchten Sie, dass wir uns bei Ihnen melden? Füllen Sie einfach die folgenden Felder aus.
Mit dem Absenden des Kontaktformulars akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen.
Ansprechperson Aufnahme
Alexandra von Haacke

Telefon:
040 432 82 44 960
E-Mail:
aufnahme@psthamburg.de.
Ob psychosoziale Hilfe in Eimsbüttel, persönliche Beratung in Altona oder Unterstützung an anderen Standorten – wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und Sie ein Stück Ihres Weges zu begleiten.
Downloads
Hier finden Sie nützliche Dokumente zur Vorbereitung.